Porträt Anne

Büste aus Plastilin mit Teilen einer Gipsform
Die original Plastik entstand zunächst als Plastilinfigur. Auf dieser fertigte ich eine Form aus Gipskeilen. So war es möglich mehrere Abdrücke und Abgüsse der Büste zu schaffen.
Alle Teile der Form
Ein fertiger Abguss.
Mehrere weitere Abdrücke entstanden. Einen davon wählte ich für das Titelbild meiner Ausstellung GARTEN EDEN 12.10.-17.11.2019 in der Nikolaikirche Freiberg.

Zitat

Keramikfigur im Rohzustand

Warum sollte ich nicht Motive aus bekannten Gemälden oder Grafiken als Anlass für eine Figur nutzen? Vielleicht wäre es interessant, gewohnte Bilder zu interpretieren? Das verwenden von Zitaten wird ja nur dann kritisiert, wenn man die Quelle verschweigt.
Also nehme ich mir das Gemälde „Hotel Room“, von Denis Hopper, 1931. Eine Frau sitzt auf Ihrem Bett und liest in einem dicken Buch, ein Roman vielleicht. Der Raum und das Licht wirken eher neutral, neben ihr steht noch das Reisegepäck… Dieses Motiv hat mich schon lange beschäftigt, oder vielmehr die Emotionen, die ich damit verbinde: Einsamkeit, das Innere eines Gehäuses, das entrückt sein der Person, die Distanz zu mir als dem (unbemerkten) Betrachter.

Ich versuche die Versenkung der Figur durch ihre Körperhaltung darzustellen. Interieur und Kleidung fehlen – die Figur wird zeitlos und verliert noch ihren räumlichen Bezug. Ich verzichte auch auf das Buch und lasse die Frau auf ihre leeren Hände schauen.

HIER die fertige Figur.

Plastische Collagetechnik

Collagetechnik

Ausgangspunkt dieser Serie von Figuren waren historische Stuckfragmente. Diese ergänzte ich meißt um Köpfe und schuf damit Wesen, die an Ornamente erinnern. Alte, handgemachte Ziegel bilden die Basis für diese Figuren. Die farbige Fassung besteht aus unterschidelichen Farbmedien. Ich verwende Graphit, Schelllack, Silikat oder Acrylfarben. HIER ist die fertige Figur zu sehen.